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Ein Beispiel für gelungene Stadtentwicklung

Auf dem Gessner-Areal im Zentrum von Wädenswil ist am 18. September der Grundstein für ein neues Quartier gelegt worden. Es ist ein Vorzeigeprojekt in Sachen Stadtentwicklung.

Philipp Kutter hält an der Grundsteinlegung eine Rede

Es gibt Orte, die eine Stadt prägen. Das Gessner-Areal ist so ein Ort. Fast 175 Jahre lang wurde hier Seide gewebt, mitten in Wädenswil. Nach dem Ende der Produktion stellte sich die Frage, was aus diesem Stück Stadt werden soll. Am vergangenen Freitag haben wir gemeinsam die Antwort in den Baugrund gelegt – buchstäblich, in Form einer Zeitkapsel.

Ich beschäftige mich seit vielen Jahren mit Stadtentwicklung: mit der Frage, wo und wie wir wachsen sollen, und wie wir unsere Ortszentren lebendig halten. Das sind Fragen, die Wädenswil ebenso umtreiben wie die ganze Schweiz. Das Gessner-Areal gibt darauf eine konkrete Antwort.

Hier entsteht Wohnraum für alle Generationen – und zwar an zentraler, bestens erschlossener Lage, sechs Gehminuten vom Bahnhof. Das ist um ein Vielfaches sinnvoller, als immer weiter an den Rand zu bauen. Zugleich belebt das Areal das Zentrum: mit Menschen, die hier wohnen und arbeiten, mit Läden, einem Restaurant und Orten der Begegnung. Geschichte und Zukunft wachsen zusammen, die historischen Fabrikbauten bleiben erhalten und werden mit fünf Neubauten zu einem Ganzen verbunden.

Dass geheizt und gekühlt wird mit Wärme aus dem Zürichsee, zeigt: Stadtentwicklung und Klimaschutz gehören zusammen.

Der Bauherrschaft, der Familie Isler und allen Beteiligten danke ich herzlich für ihren Mut und ihr Engagement. Sie geben Wädenswil einen wichtigen Impuls. Ich freue mich darauf, dieses neue Quartier wachsen zu sehen.